Über den AMD

Wer sind die Antik Modellflugfreunde Deutschland e.V.?

 

Wie der AMD vor gut 30 Jahren entstanden ist
Ein Artikel im FMT- Heft  7/1980 von Gerhard Everwyn  mit dem Titel:  „The Society of Antique Modellers”, einem Bericht über das  „Antikmodellfliegen in den  USA“ und ein Artikel von Erich Punkte in FMT-Heft 11/1983 mit dem Titel: „Antike Flugmodelle“ brachte einige Interessierte hervor. Friedhelm Mink, Modellbauer seit frühen Kindertagen, hat den ersten entscheidenden Schritt gemacht. Er lud  interessierte Modellflieger anlässlich eines Flugtages in Winterberg am 4.8.1984, zu einem ersten Treffen mit Antikmodellen ein. Er hatte auch gleich einen Namen dafür, nämlich: „ 1. Horst Winkler Gedächtnistreffen 1984“. Er wollte damit an den wohl bekanntesten deutschen Modellbauer, Konstrukteur und Modellbaulehrer der dreißiger und vierziger Jahre erinnern. Wer kennt nicht den „Kleinen und den Großen Winkler“. Es kamen zu diesem ersten Treffen gleich 14 Modellflieger.
Abends beim gemütlichen Beisammensein beschloss man eine „Interessen- Gemeinschaft Antikmodellflugfreunde Deutschland“, kurz „IG-AMD.“, zu gründen.  Somit war der entscheidende Schritt getan.

Am 11. November 1984  fand die Gründungsversammlung in Isenburg statt.
Friedhelm Mink wurde zum 1.Vorsitzenden gewählt. Der IG-AMD wurde später in  „Antik-Modellflugfreunde Deutschland e.V.“ umbenannt und ins Vereinsregister eingetragen. Seit 1986 gibt es auch eine vereinseigene Zeitschrift, die Antik-Rundschau. Sie erscheint viermal jährlich und ist nur für Mitglieder gedacht und daher für diese kostenlos.
Der AMD ist seither kräftig gewachsen und das Interesse der Modellflieger an einer Mitgliedschaft ist ungebrochen. So zählen wir z.Z. weit mehr als 350 Mitglieder.
Schon bei der Gründung der AMD war es der Wunsch von Friedhelm Mink ein Modellflugmuseum zu gründen. Das war im leider nicht vergönnt.
Heute aber gibt es so ein Museum. Es ist das „Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug“ auf der Wasserkuppe. Es war unser damaliges Mitglied Holger Menrad, der die Verwalter der Stiftung Rubin (verstorbenes AMD-Mitglied und Motorensammler) mit dem Deutschen Segelflugmuseum zusammenbrachte. Auch die erste Teileröffnung wurde von engagierten Mitgliedern mit Antikmodellen bestückt. Hervor zu heben sind hier Leo Bussmeier, Dr. Jürgen Stengele, Norbert Barthel u. a.. Der Verein und einige Mitglieder sind Mitglieder im Förderverein Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug.

Welche Ziele hat sich der Verein gestellt

In erster Linie sollen altbewährte Techniken wieder zur Geltung kommen. Wir wollen unseren Kindern und Enkeln überliefern, wie man mit natürlichen Materialien im Modellbau umgeht. Der Gebrauch von Laubsäge, Raspel und Feile, der Bau eines Flugzeuggerippes aus Holz, die Bespannung mit Papier und Spannlack - all das sind Fertigkeiten, die im Zeitalter der Kunststoffe fast verlorengegangen sind. Modellbau in seiner historischen Form und in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes ist ein wesentlicher Schwerpunkt in unserem Vereinsleben. Unser Fokus liegt hierbei in der Hauptsache auf Modellkonstruktionen die bis 1960 veröffentlicht worden sind. Der Fortschritt soll deshalb aber nicht auf der Strecke bleiben. Da in heutiger Zeit der klassische Freiflug immer schwieriger zu praktizieren ist, ist die Verwendung von Fernsteuerungen sowie der Einsatz moderner Verbrennermotoren oder Elektroantriebe durchaus willkommen. Von grundlegender Bedeutung aber ist, daß der individuelle und historische Charakter der Modelle erhalten bleibt.

"Selbstbau statt Kauf" sollte also ein Grundsatz sein. Ein zweiter könnte lauten: "Fliegen lassen statt RC-Leine". Im Flugverhalten zeigen Antikmodelle nämlich Eigenschaften, die sich von den heutigen Modellen meist positiv abheben. Die leichte Bauweise führt zu einer angenehm geringen Fluggeschwindigkeit, die auf Freiflug ausgelegten Konstruktionen zu einem oft erstaunlich eigenstabilen und ruhigen Flugverhalten. Moderne Modelle werden geflogen, Antikmodelle fliegen. So wird Modellflug zur Erholung. Die Experimentierfreude der Modellbaupioniere führte zu ganz unterschiedlich aussehenden Flugzeugen und somit hebt sich das Flugbild eines Holzmodells wohltuend vom Einheitslook der käuflichen Modellflugzeuge ab und darf deshalb mit Recht als einzigartig bezeichnet werden.

Der Vorstand

1. Vorstand

Joachim Bild 

 

Joachim Kreuzer

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2. Vorstand

 

Thomas Krenzer

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Schatzmeister

 

Niels Seichter

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Geschäftsführer

 Alex Bild

 

Alexander Kreuzer

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Schriftführer

joerg

 

Jörg Timmermann

Internetredaktion

AMD HP130

 

Robert Kränzlein

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 Antikrundschau

 

 

 

 

 

Reinhard Fuhr

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AMD-Archiv

patrick 

 

Patrick Kuban

 

   

 

Die Mitgliederzeitung

Unsere Vereinsmitglieder erreichen wir mit dem Mitteilungsblatt, der Antik-Rundschau.
Sie erscheint viermal jährlich mit Hinweisen auf Termine, neue Pläne und Literatur, dazu Mitteilungen, Berichte und Übersichtszeichnungen von alten Modellen und anderen bemerkenswerten Beiträgen.

Die Ausgaben der Antik-Rundschau sind archiviert und auf Anfrage auszugsweise beim Vorstand erhältlich oder für registrierte Mitglieder auch online abrufbar.

 

Wo trifft man uns

Der AMD hat keinen eigenen Flugplatz oder Vereinsheim, auch sind die Mitglieder über ganze Europa verteilt. Treffen kann man uns auf den Antikflieger Treffen bei denen wir zu Gast sind. Die Treffen sind verteilt über ganz Deutschland und im Winter finden auch Stammtischtreffen statt. Auch auf den Modellbau Messen sind wir vertreten.

Flugveranstaltungen
Die bedeutendste Flugveranstaltung ist alljährlich etwa im September in der Rhön. Das Horst-Winkler-Gedächtnisfliegen wird für Segelflugmodelle auf der Wasserkuppe ausgetragen (Hangflug) und für Motormodelle in Bad Neustadt. Hier treffen sich Antikflieger aus ganz Deutschland und begrüßen auch regelmäßig Gäste aus dem benachbarten Ausland. Abendlicher Treffpunkt in dieser Zeit ist das “ Haus zur Wasserkuppe” in Ehrenberg-Wüstensachsen, wo auch die Jahreshauptversammlung abgehalten wird. Für Begleitpersonen, die weniger am Modellflugsport interessiert sind, werden Busausflüge in die nähere Umgebung angeboten.

Ausstellungen/ Messen
Auf einigen größeren Ausstellungen zeigt sich unser Verein präsent.
Dort soll mit unseren Modellen in erster Linie die alte Bautechnik und der Umgang mit den herkömmlichen Materialien demonstriert werden.

Wer bei uns mit dabei sein will, ist herzlich willkommen. Entweder als aktives
Mitglied oder als förderndes Mitglied. Hier findet ihr einen Mitgliedsantrag zum Ausfüllen, den ihr danach bitte an die Geschäftsstelle schickt.

Woher bekomme ich Baupläne für antike Modellflugzeuge ?

Eine immer wieder gestellte Frage ist die nach Plänen und Unterlagen von den alten Modellflugzeugen.

Es gibt ein paar Quellen in Deutschland, wo man die alten Pläne als Plankopien beziehen kann.

1.) AMD-Mitglieder können digitale Pläne über die AMD-Homepage beziehen.

2.) AMD-Mitglieder und Nichtmitglieder können die Pläne auch in Papierform über das "Archiv Paul Hucke" beziehen.

In Deutschland wurde das „Paul Hucke Archiv“ von Paul Hucke aufgebaut. Das Archiv wird inzwischen von seiner Tochter Marion Frank betrieben.

Auf der HOMEPAGE: http://www.paul-hucke-archiv-antik.de gibt es Planlisten im Excel Format

und auch den Kontakt zum "Archiv Paul Hucke".